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Fluggerätelektroniker – Ausbildung & Beruf

„Und ich flieg, flieg, flieg wie ein Flieger…" Dafür dass große Airbusse, kleine Helikopter und militärische Aufklärungsflugzeuge nicht am Boden bleiben, sorgen die Fluggerätelektroniker.

Was macht ein Fluggerätelektroniker?

Die Ausbildung Fluggerätelektroniker ist vielseitig und abwechslungsreich: Zu den wichtigsten Aufgaben in dieser technischen Ausbildung gehört das Einbauen elektrischer oder elektronischer Systeme und Geräte in Fluggeräte. Dazu zählen Passagierflugzeuge genauso wie Helikopter, Segelflugzeuge, Großraumtransporter oder militärische Kampfjets. 

Im Berufsalltag kümmern sich Fluggerätelektroniker darum, dass alle elektrischen Leitungen, zum Beispiel Steuer-, Signal- oder Datenleitungen, im Fluggerät zuverlässig funktionieren. Dazu gehört auch das Flugkontrollsystem oder der Autopilot. Sie überprüfen systematisch alle technischen Bestandteile und tauschen defekte Elemente aus. Das geschieht nicht selten unter Zeitdruck. Wenn Störungen von Piloten kurz vor dem Abflug gemeldet werden, müssen Fluggerätelektroniker den Fehler so schnell es geht finden und beheben, um den Luftverkehr nicht aufzuhalten.

Oberstes Ziel von Fluggerätelektronikern ist es, die Sicherheit im Luftverkehr zu gewährleisten. Hier sind sehr gute Kenntnisse über die rechtlichen Rahmenbedingungen und die technischen Anforderungen gefragt. Eine wichtige Aufgabe besteht darüber hinaus in der Dokumentation von Fehlern und Störungen.

In der Ausbildung zum  Fluggerätelektroniker können aber ganz unterschiedliche Aufgabenbereiche im Vordergrund stehen – je nach Betrieb, Branche und beruflicher Position. Welche Aufgaben du in deiner Ausbildung erlernst, regelt die Ausbildungsverordnung zum Fluggerätelektroniker.

Als Fluggerätelektronikerin bzw. Fluggerätelektroniker kannst du in der Luft- und Raumfahrtindustrie arbeiten sowie bei Fluggesellschaften, in Werkstätten von Flughäfen oder auch bei der Bundeswehr.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3,5 Jahre, Verkürzung auf 2,5-3 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für die Ausbildung Fluggerätelektroniker. In der Vergangenheit hatte die überwiegende Mehrheit der Azubis den Realschulabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Daneben wurden aber auch viele Bewerber mit Hochschul- oder Fachhochschulreife eingestellt.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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Bildnachweis: „Flugzeug in Halle" © NIKOLA FIFIC / Fotolia