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Physiklaborant – Ausbildung & Beruf

Albert Einstein: „Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.“ Deswegen bist du jetzt dran!

Was macht ein Physiklaborant?

Das Berufsbild Physiklaborant bzw. Physiklaborantin ist sehr vielseitig und abwechslungsreich: Die Hauptaufgabe von Physiklaboranten ist das Ermitteln von Eigenschaften verschiedener Werkstoffe. Hierfür führen sie Versuche durch, analysieren und dokumentieren diese und stellen Berechnungen auf.

Im Berufsalltag arbeiten Physiklaboranten mit verschiedenen Laborgeräten, wie beispielsweise dem Mikroskop oder einem Vakuumapparat. In ihrer Ausbildung lernen sie, wie sie mit diesen Geräten richtig umgehen und nach der Benutzung reinigen und pflegen. Wie der Name verrät, erledigen Physiklaboranten viele physikalische Arbeiten, wie das Bestimmen von Druck, Volumen oder Massen. Zudem müssen sie Stromstärke, Spannung und Widerstand messen und Schaltpläne erstellen. Nach der Durchführung eines Projekts oder eines Versuchs, müssen die Arbeitsabläufe und -ergebnisse genau dokumentiert und mathematisch begründet werden. Jedoch spielen im Berufsbild Physiklaborant auch Sicherheitsvorkehrungen eine große Rolle. Denn Physiklaboranten arbeiten auch mit Röntgen- und Kernstrahlen, die extrem gesundheitsschädigend sein können. 

Im Berufsbild Physiklaborant können aber ganz unterschiedliche Aufgabenbereiche im Vordergrund stehen – je nach Betrieb, Branche und beruflicher Position. Welche Aufgaben du in deiner Ausbildung erlernst, regelt die Ausbildungsverordnung zum Physiklaborant.

Physiklaboranten arbeiten hauptsächlich in physikalischen Labors, welche es in fast allen industriellen Branchen gibt. Das Einsatzgebiet reicht also von der Glasindustrie bis zur Luft- und Raumfahrttechnik.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3,5 Jahre, Verkürzung auf 2,5-3 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK

Schulische Voraussetzungen

Rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf. Viele Betriebe erwarten aber mindestens den Realschulabschluss. Mit einem niedrigeren Abschluss ist es zwar schwierig, aber nicht unmöglich, eine Stelle zu finden. Laut Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) haben ca. zwei Drittel der Physiklaboranten-Azubis (Fach-)Abitur. Die übrigen bringen beinahe alle einen mittleren Schulabschluss mit. Ein sehr geringer Teil startet mit Hauptschulabschluss oder ohne Abschluss in die Ausbildung.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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Bildnachweis: „Platine und Messinstrument" © Jacqueline Böttcher / Fotolia