Gestalter für immersive Medien / Gestalterin für immersive Medien
Ausbildung & Beruf
Aktualisiert am 30.03.2026
Was macht ein Gestalter für immersive Medien (m/w/d)?
Als Gestalter für immersive Medien wirkst du an der Erstellung und Gestaltung von Anwendungen mit immersiven Technologien mit. Zu den immersiven Technologien gehören Virtual Reality (VR) und die Augmented Reality (AR). Deine Medien bzw. Anwendungen erstellst du nach den Wünschen deiner Kunden. Je nach Kundenanforderungen erstellst du Konzepte für immersive Medien und berücksichtigst dabei Aspekte wie die virtuelle Beleuchtung oder Effekte. Dazu gehören auch Bild- und Tonaufnahmen sowie die 3D-Modellierung. Bei letzterem kannst du auch mit einem 3D-Designer oder 3D-Artist zusammenarbeiten.
Als Gestalter für immersive Medien bist du aber von der Konzeption bis zur finalen Anwendung am gesamten Produktionsprozess beteiligt. In diesem Beruf richtest du dich voll und ganz nach den Anforderungen deiner Kunden, bzw. der Endnutzer. Deshalb wirst du über das ganze Projekt hinweg eng mit deinen Kunden zusammenarbeiten.
Wo kann ich als Gestalter für immersive Medien arbeiten?
Typische Arbeitgeber für Gestalter für immersive Medien sind AR-, VR- und XR-Unternehmen, Medienfirmen mit digitalem Schwerpunkt, Film- und TV-Produktionen, Rundfunkbetriebe sowie Marketing- und Kommunikationsagenturen. Auch Innovations- oder IT-Abteilungen in Unternehmen kommen infrage, wenn dort mit interaktiven 3D-Anwendungen gearbeitet wird. Dein Arbeitsplatz ist oft ein Büro, ein Studio oder ein Produktionsraum. Einen Teil deiner Aufgaben erledigst du direkt am Computer, zum Beispiel beim Modellieren, Testen oder Bearbeiten. Je nach Betrieb kann auch mobiles Arbeiten möglich sein.
Die Arbeitszeiten als Gestalterin für immersive Medien sind oft recht regelmäßig, besonders wenn du in einer Agentur, einem Medienunternehmen oder einer IT-Abteilung arbeitest. Dann ist häufig tagsüber unter der Woche gearbeitet. Trotzdem ist der Beruf nicht immer komplett planbar. Wenn ein Projekt kurz vor der Abgabe steht, ein Kundentermin ansteht oder noch Tests gemacht werden müssen, kann es auch mal später werden. Bei Drehs, Tonaufnahmen oder Präsentationen richten sich die Zeiten manchmal nach dem Projektablauf. Schichtarbeit ist eher untypisch, wichtiger sind Deadlines und Teamabsprachen.
Ausbildungsorte als Gestalter für immersive Medien
Wie viel verdient ein Gestalter für immersive Medien?
Als Gestalter für immersive Medien verdienst du zum Einstieg meist etwa 2.500 bis 3.000 Euro brutto im Monat. Mit mehr Berufserfahrung sind typischerweise auch über 4.000 Euro brutto im Monat möglich. Wie hoch dein tatsächliches Gehalt später ausfällt, hängt aber von mehreren Faktoren ab. Wichtig sind zum Beispiel dein Arbeitsort, die Branche, die Größe des Unternehmens und deine Spezialisierung. In größeren Städten oder in technischen Unternehmen kann dein Verdienst höher sein als in kleineren Betrieben. Da der Beruf noch recht neu ist, solltest du solche Zahlen immer als Orientierung sehen.
Wie viel verdient ein Gestalter für immersive Medien in der Ausbildung?
Da die Ausbildung als Gestalterin für immersive Medien dual abläuft, erhältst du auch ein Gehalt. Die Höhe deiner Ausbildungsvergütung ist dabei von einigen Faktoren abhängig, beispielsweise dem Standort deines Betriebs oder die Unternehmensgröße. Wenn du in einem Ausbildungsbetrieb eingestellt wirst, der nach Tarifvertrag bezahlt, dann wird dein Gehalt über diesen geregelt. Ist dein Betrieb zum Beispiel an den Tarifvertrag für die Druckindustrie gebunden, dann kannst du mit folgendem Gehalt rechnen:
- im 1. Ausbildungsjahr: 1.087 Euro
- im 2. Ausbildungsjahr: 1.141 Euro
- im 3. Ausbildungsjahr: 1.195 Euro
Wie läuft die Ausbildung zum Gestalter für immersive Medien ab?
Willst du Gestalter für immersive Medien werden, dann musst du eine 3-jährige duale Ausbildung absolvieren. Das bedeutet, dass du einen Teil im Ausbildungsbetrieb lernst und den anderen Teil in der Berufsschule.
Im Betrieb arbeitest du an echten Projekten mit und siehst, wie immersive Anwendungen geplant, gestaltet und getestet werden. In der Schule lernst du das Fachwissen dahinter, zum Beispiel zu Medienkonzeption, Animation oder 3D-Modelling.
Während der Ausbildung führst du ein Berichtsheft, in dem du deine Aufgaben festhältst. So behältst du deinen Lernfortschritt im Blick.
Wie lange dauert die Ausbildung als Gestalter für immersive Medien?
Die Ausbildung zum Gestalter für immersive Medien dauert regulär 3 Jahre. In dieser Zeit lernst du Schritt für Schritt, wie aus einer Idee ein fertiges immersives Medienprodukt wird.
Am Ende des 2. Ausbildungsjahres findet eine Zwischenprüfung statt. Doch keine Angst, diese dient nur dazu, um deinen Wissensstand zu ermitteln. Zum Ende der Ausbildung musst du noch die Abschlussprüfung bestehen, ehe du als Gestalter für immersive Medien arbeiten kannst.
Was sind die Ausbildungsinhalte als Gestalter für immersive Medien?
In der Ausbildung lernst du nicht nur Theorie, sondern arbeitest auch ganz praktisch mit moderner Technik. So bekommst du ein gutes Gefühl dafür, wie immersive Medien geplant, gestaltet und verbessert werden. Typische Inhalte sind zum Beispiel:
- 3D-Modelle, Animationen und virtuelle Umgebungen erstellen
- Konzepte für immersive Anwendungen entwickeln und präsentieren
- Prototypen bauen, testen und überarbeiten
- Mit Tools wie Unity, Unreal oder anderer Spezialsoftware arbeiten
Dazu kommen Themen wie User Experience, Sound, Hardware, Projektmanagement und Kundenberatung. Du lernst also nicht nur schöne Inhalte zu gestalten, sondern auch Lösungen zu bauen, die technisch funktionieren und für Nutzer sinnvoll sind. Theoretisches Wissen erwirbst du in der Berufsschule. Dort belegst du nicht nur allgemeinbildende Fächer wie Deutsch, Wirtschaft und Sozialkunde, sondern auch berufsspezifische Fächer wie 3D-Modelling, Medienkonzeption oder Animation.
Rein rechtlich gesehen brauchst du keinen bestimmten Schulabschluss für diese Ausbildung. Da es sie außerdem erst seit kurzem gibt, gibt es auch noch keine Daten darüber, welcher Abschluss empfohlen wird. Dennoch können gute Noten in Kunst, Informatik und Deutsch hilfreich bei deiner Bewerbung sein. Schließlich vereint dieser Beruf Informatik und Kunst in einem und du solltest dich in beiden Bereichen wohlfühlen.
Neben deinen schulischen Leistungen solltest du auch ein paar persönliche Stärken und Soft Skills mitbringen. Als angehender Gestalter für immersive Medien sind technisches Verständnis, Kreativität und eine sorgfältige Arbeitsweise wichtig.
- Kunst
- Informatik
- Deutsch
- Technisches Verständnis
- Kreativität
- Sorgfältige Arbeitsweise
- Umfeld: Büro, Produktionsräume
- Arbeit vorm Computer
- Homeoffice möglich
Ähnliche Ausbildungsberufe
Nach der Ausbildung lohnt sich Weiterbildung in diesem Beruf besonders stark, weil sich XR-, AR- und VR-Technik schnell verändert. Sinnvoll sind Anpassungsweiterbildungen, zum Beispiel in Multimedia-Produktion, Computeranimation, Videoproduktion, User Experience oder Realtime-Engines. So bleibst du fachlich auf dem neuesten Stand. Wenn du mehr Verantwortung übernehmen willst, kannst du zum Beispiel die Prüfung zum Medienfachwirt ablegen.
Darüber hinaus kannst du auch ein Studium anschließen. Geeignete Studiengänge sind unter anderem:
Die Ausbildung zum Gestalter für immersive Medien passt gut zu dir, wenn du Kreativität nicht von Technik trennen willst. Du entwickelst Anwendungen, die Nutzer nicht nur ansehen, sondern direkt erleben. Genau das macht den Beruf modern und spannend. Gleichzeitig bekommst du eine duale Ausbildung mit klarer Struktur, echter Praxis und guten Chancen in digitalen Branchen. Weil der Beruf noch jung ist, wirkt vieles neu und entwickelt sich schnell weiter. Das kann anstrengend sein, aber auch eine große Chance. Wenn du gern mit 3D, Sound, Konzepten und moderner Software arbeitest, findest du hier ein Berufsfeld mit Zukunft.
Als Gestalter für immersive Medien hast du zurzeit sehr gute Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Die Digitalbranche wächst und Firmen suchen Leute für VR, AR, 3D-Visualisierung und Games. Du arbeitest zum Beispiel in Agenturen, Studios oder in der Industrie. Ein Gestalter für immersive Medien findet vor allem Jobs in Projekten, die digitale Erlebnisse und interaktive Anwendungen entwickeln.
Ja, der Beruf Gestalter für immersive Medien ist auch für Quereinsteiger geeignet. Du solltest aber schon ein Grundverständnis für Design, 3D-Software oder Programmierung mitbringen. Viele starten über Umschulung, Weiterbildung oder ein Praktikum in Agenturen. Wenn du Projekte im Portfolio hast, zeigst du, dass du als Gestalter für immersive Medien kreative Ideen in VR- und AR-Erlebnisse übersetzen kannst.
In diesem Job brauchst du als Gestalter für immersive Medien vor allem Kreativität und technisches Verständnis. Du solltest Spaß an 3D-Gestaltung, Animation, Sound und interaktiven Medien haben. Wichtig sind sauberes Arbeiten in Grafikprogrammen, erste Erfahrung mit Game-Engines und ein gutes Raumgefühl. Außerdem hilft dir als Gestalter für immersive Medien, wenn du teamfähig bist, klar kommunizierst und neugierig auf neue Technik bleibst.
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