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Patentanwaltsfachangestellter – Ausbildung & Beruf

So gut wie alle Firmen haben ihr eigenes Logo: auch AZUBIYO. Damit das niemand kopiert, muss es beim Patentamt geschützt werden. Darum kümmern sich Patentanwälte.

Was macht ein Patentanwaltsfachangestellter?

Bei ihrer Arbeit werden sie von Patentanwaltsfachangestellten unterstützt. Diese führen sowohl allgemeine Sekretariats-, Büro- und Verwaltungsarbeiten als auch patentrechtliche Dienstleistungen aus. Zu ihren Aufgaben zählen somit das Überwachen von Fristen, das Vereinbaren von Terminen mit Mandanten oder das Anfertigen von Anträgen und Rechnungen.

Um diese Arbeiten richtig zu erledigen, musst du beispielsweise wissen, wie man Kosten und Gebühren berechnet, wie der Schriftverkehr ordnungsgemäß geführt wird oder wie man europäische Patentanmeldungen einreicht. All das lernst du in deiner Ausbildung. Des Weiteren erfährst du während dieser Zeit, wie man Besucher angemessen empfängt und Telefongespräche führt. Auch einige Vorschriften, wie etwa jene des Patent-, des Warenzeichen- oder des Sortenschutzgesetzes, wirst du kennenlernen.

Nach deiner Ausbildung gibt es für dich vor allem bei Patentanwaltskanzleien Beschäftigungsmöglichkeiten. Darüber hinaus finden Patentanwaltsfachangestellte Beschäftigungsmöglichkeiten z.B. beim Deutschen Patent- und Markenamt, bei Wirtschafts- und Berufsverbänden oder bei Gewerkschaften.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

Patentanwaltskammer

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für den Beruf Patentanwaltsfachangestellter. In der Vergangenheit hatte ein Großteil der Azubis (Fach-)Abitur, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Ein kleinerer Anteil der Ausbildungsanfänger wurde mit Realschulabschluss eingestellt.

Quelle: http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&prof-id=7957

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