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Prüftechnologe Keramik – Ausbildung & Beruf

Hinweis: Ab 01.08.2018 gilt die neue Berufsbezeichnung Prüftechnologe Keramik. Die alte Berufsbezeichnung ist: Stoffprüfer (Chemie).

Chemie ist dein Lieblingsfach und du hast den „Blick fürs Detail“? Dann solltest du dir den Beruf des Prüftechnologen Keramik einmal genauer anschauen!

Was macht ein Prüftechnologe Keramik?

Prüftechnologen Keramik entnehmen Proben aus allen Stadien der Fertigung, um Rohstoffe, Hilfsstoffe und Fertigerzeugnisse zu analysieren. Sie destillieren Lösungen, messen pH-Werte und werten die Ergebnisse am Computer aus. Da sie täglich mit chemischen Substanzen zu tun haben, dürfen Arbeitskittel, Handschuhe und auch die Schutzbrille bei der Arbeit nicht fehlen.

Die Ausbildung zum Prüftechnologen Keramik ist sehr abwechslungsreich. Du lernst, wie man Siebanalysen durchführt, wie man Schwindungen bestimmt und wie Laboratoriumsgeräte, insbesondere Platingeräte, gehandhabt werden. Außerdem bekommst du beigebracht, wie man dekantiert, filtriert, absaugt, auslaugt und auswäscht und wie Schlammanalysen durchgeführt werden.

Im Berufsbild Prüftechnologe Keramik können aber ganz unterschiedliche Aufgabenbereiche im Vordergrund stehen – je nach Betrieb, Branche und beruflicher Position. Welche Aufgaben du in deiner Ausbildung erlernst, regelt die Ausbildungsverordnung über die Berufsausbildung zum Prüftechnologen Keramik.

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Als Prüftechnologe Keramik arbeitest du vor allem in Unternehmen der physikalischen, chemischen oder technischen Untersuchung und Beratung sowie in Betrieben der Keramik­ und Glasindustrie. Zudem kannst du in der der Baustoffindustrie, in Materialprüf-­ und Untersuchungsämtern sowie in der Abfallwirtschaft tätig werden.

Art der Ausbildung

dual (Berufsschule und Betrieb)

Dauer der Ausbildung

3 Jahre, Verkürzung auf 2-2,5 Jahre möglich

Zuständige Stelle

IHK

Schulische Voraussetzungen

Rein rechtlich gibt es keine schulischen Voraussetzungen für die Ausbildung zum Prüftechnologen Keramik. In der Vergangenheit hatten die meisten Azubis einen mittleren Bildungsabschluss, wie das Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) erhoben hat. Einige Auszubildende starteten auch mit der (Fach-)Hochschulreife in die Ausbildung.

Quelle: Datensystem Auszubildende (http://www.bibb.de/dazubi)

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Bildnachweis: „Frau im Chemielabor" © Photographee.eu / Fotolia

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